Die WEKO hat entschieden, per 1. Oktober 2017 eine Interchange Fee für Zahlungen mit den Debitkarten Maestro von Mastercard einzuführen. Dabei beschränkt sich die Gebühr auf Zahlungen im Internet und mit Mobilgeräten (E- & M-Commerce) – eine sogenannte Secure Digital Debit lnterchange Fee. 

Es gelten folgende Regelungen:

Die Gebühr kann in den ersten fünf Jahren nach der Einführung eingezogen werden und beträgt 0.31 % des Transaktionsbetrags.


Nach Ablauf der fünf Jahre reduziert sich die Interchange Fee auf 0.2 % des Transaktionsbetrags.


Für Mobile-Zahlungen am POS-Terminal gilt dies nur sofern der Marktanteil nicht mehr als 15 % des Volumens aller Transaktionen mit Debitkarten beträgt. Sollte dieser grösser sein, reduziert sich die Gebühr automatisch auf 0.2 %.

Dieselbe Regelung darf ab 1. Februar 2018 für V PAY-Karten von Visa angewendet werden. Die maximale lnterchange Fee bei «Card-Absent»-Transaktionen beträgt 0.29 % plus CHF 0.05 für Non-Secure-Transaktionen (ohne 3-D Secure Authentifizierungsmethode). Nach fünf Jahren sinkt die Interchange Fee auf 0.2 % des Transaktionsbetrags. Zusätzlich gelten bei der V PAY-Karte die Interchange Fees bei Zahlungen am Verkaufspunkt.

Die Gebühr darf auf unbestimmte Zeit angewendet werden und kann frühestens in fünf Jahren ab Einführung widerrufen werden. Ohne Widerruf bleiben die Gebühren jeweils für die darauffolgenden zwei Jahre gültig.

Der genehmigte Interchange der WEKO für Maestro und V PAY Debitkarten im E- & M-Commerce ist sehr erfreulich für unsere Bankkunden. SIX prüft derzeit mit den Kartenherausgeberbanken die Weiterentwicklung der Debitkarten.

Jacqueline Good Ziltener, Head Product Management Processing von SIX Payment Services

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