Bis die Finger glühen und der Kopf raucht

Hackathon: Dass der Begriff aus „Hacken“ und „Marathon“ zusammengesetzt ist, kann man ja noch herleiten. Doch was geschieht an einem solchen Anlass wirklich? Und was hat SIX damit zu tun?

2015 war es zum ersten Mal soweit, 2016 zum zweiten Mal: Beim #SIXHackathon geht es zur Sache. Bei einer solchen Veranstaltung treffen sich IT-Spezialisten für ein ganzes Wochenende und erarbeiten unter Zeitdruck eine Lösung für ein ihnen gestelltes Problem. Gefragt sind Innovation, Kreativität und eigene Ideen. Das Ziel sind vorzeigbare Lösungsansätze. Die Uhr tickt!

Kreativität freisetzen

Hacken verbinden vielen Leute mit kriminellen Aktivitäten. Aber ein „Hacker“ kann wohl am besten mit dem Ausdruck „Tüftler“ umschrieben werden. Er versucht also, bestehende Systeme oder Technologien neu zu denken und dabei mehr – oder etwas anderes – rauszuholen. Genau diese Kreativität sollte beim #SIXHackathon freigesetzt und in nutzbare Ideen umgesetzt werden. „Insgesamt wurden 40 sehr interessante Projekte entwickelt und der Jury präsentiert. Mit den Teilnehmerteams wird nun neu in diesem Jahr ein Follow-Up gemacht – um sicherzustellen, dass möglichst viel Nutzen aus der geleisteten Arbeit gezogen wird,“ ergänzt Andreas Iten, Managing Director für den Geschäftsbereich Financial Information. Auch Markus Graf, Head Innovation Management bei SIX, ist zufrieden: „Wir haben eine Menge talentierter Köpfe gesehen und tatsächlich innovative Projekte präsentiert bekommen. Der Hackathon hat also gehalten, was wir uns davon versprochen haben.“

Wir werden sicherstellen, dass möglichst viel Nutzen aus der geleisteten Arbeit gezogen wird.“

Andreas Iten, Managing Director für den Geschäftsbereich Financial Information.

Neue Wege beschreiten

Doch was hat sich SIX denn von dem Event und all den sprühenden Ideen versprochen? Innovation – denn ohne innovative Ideen ist die Zukunft bald an einem vorbeigerauscht. Damit das nicht passiert, dazu trägt der #SIXHackathon bei. Denn um wahre Innovation zu schaffen, müssen neue, ungewöhnliche Wege beschritten werden. Doch auch das Kennenlernen innerhalb der kreativen Szene und das Netzwerk spielt eine grosse Rolle: Der Hackathon findet deshalb auch in London und Zürich gleichzeitig statt – so werden die beiden FinTech Hotspots miteinander verbunden und tauschen sich aus. «Die Teilnehmerzahl konnte mit der zusätzlichen Lokation in London fast verdoppelt werden,» schwärmt Andreas Iten und ergänzt: „doch nach dem Hackathon ist vor dem Hackathon. Das F10 Team kümmert sich bereits schon wieder um die Durchführung im 2017.“