Da, wo alles zusammenläuft – im Rechenzentrum von SIX

Da, wo alles zusammenläuft – im Rechenzentrum von SIX

Damit bargeldlose Zahlungen in Sekundenschnelle zuverlässig und sicher verarbeitet werden kann, laufen im Hintergrund unzählige Prozesse ab. Davon merken Ihre Kunden natürlich nichts. Wir zeigen Ihnen, was es braucht, damit die Zahlungen geschützt und verlässlich verarbeitet werden.

Ein Blick hinter die Kulissen des Datacenters von SIX: Das Rechenzentrum von SIX ist die Schaltzentrale des kartenbasierten elektronischen Zahlungsverkehrs in der Schweiz. Auch europaweit gehört SIX zu den grössten Transaktionsverarbeitern. Und was viele nicht wissen: SIX verarbeitet auch die Finanztransaktionen zwischen den Schweizer Banken und anderer europäischer Finanzinstitute, den gesamten Wertschriftenhandel der Schweiz und SIX verarbeitet Finanzinformationen der weltweiten Börsen. Alle diese Dienste beanspruchen riesige Serverleistungen.

Die grossen Zahlen

Ein paar Zahlen gefällig?

7 000 000

SIX verarbeitet täglich 7 Millionen Kartenzahlungen.

9 000 000

Unsere Server analysieren Daten von rund 9 Millionen Finanzinstrumenten.

260 000 000 000

Über das Interbank-Zahlungssystem von SIX fliessen täglich durchschnittlich 260 Milliarden Schweizer Franken.

73 000 000 000 000

Pro Tag speichern die Server von SIX 73 Terrabyte an Backup-Daten.

1 600 000 000 000 000

Das ist die Zahl der Speicherkapazität der Plattenspeicher von SIX. Können Sie diese unvorstellbare Zahl in Worte ausdrücken? Diese Zahl liest sich so: 1,6 Petabyte.

12 500 000 000

Pro Sekunde verarbeitet das Rechenzentrum von SIX 12,5 Mia Instruktionen.

0, 000037

Und hier noch die kleinste Zahl. 0,000037 Mikrosekunden braucht ein Aktienhandel, bis er über die Börseninfrastruktur getätigt ist. Die Schweizer Börse ist die schnellste Börse der Welt. Und das dank der Infrastruktur von SIX.

Infrastruktur-Dimensionen

Um die sichere Verarbeitung dieser riesigen Datenmengen zu ermöglichen, ist die Infrastruktur von SIX besonders gut geschützt. Die Unternehmenssitze von SIX in der Schweiz gleichen Hochsicherheitstrakten. Eine strenge Zugangskontrolle ist absolut unerlässlich. Einlass bekommt man nur mit einer offiziellen Einladung. In Gebäudeteilen mit besonders sensibler Datenverarbeitung, erhalten berechtigte Personen nur über einen Iris-Scan Zugang. In Zürich generiert SIX in einem gesonderten Raum zudem die PIN-Codes der Maestro Kreditkarten. Hier darf man aus Sicherheitsgründen beispielsweise immer nur zu zweit den Raum betreten. Und natürlich gibt es von diesem Raum kein Foto, denn das ist nicht erlaubt.

Alles unter Kontrolle

Zur Bereitstellung der Serverkapazitiät kommt ein grossangelegter Notfallplan hinzu. Die Datenverarbeitung muss durchgängig  gewährleistet werden können. Bei einem partiellen Stromausfall gibt es vier Dieselmotoren, die in der Lage sind den gesamten Strombedarf abzudecken. Sollte das gesamte Zentrum ausfallen, gibt es eine identische Serverlandschaft an einem zweiten Standort. Bei einem noch grossräumigeren Vorfall gibt es sogar einen dritten Standort, auf den SIX ausweichen kann. Das Kontrollzentrum von SIX ist 24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr in Betrieb. Unsere Spezialisten sind unablässig im Einsatz, damit Ihre Transaktionen zuverlässig, sicher und schnell verarbeitet werden. Alles in allem kann SIX so eine Systemstabilität von über 99,9% garantieren.